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  • manueljokiel

Schließungen seit Gründung der KNO AG - Was nach 2025?

Aktualisiert: 25. Jan.



Liebe Unterstützerinnen, liebe Unterstützer,


seit der Gründung der Kliniken Nordoberpfalz AG wurden nach und nach von den ursprünglichen 7 Krankenhäusern und 1 geriatrischen Reha in Erbendorf bis 2020 schon 4 Einrichtungen (inkl. der integrierten Fachklinik für orthopädische Rehabilitation in Waldsassen) geschlossen.


Die zentrale Aussage war immer: "Wenn wir das jetzt machen, kommen wir in schwarze Zahlen" oder "Wenn wir das jetzt nicht machen, kommen wir nicht aus den roten Zahlen. ​So wurde Mal um Mal seitens der Träger – bestehend aus dem Landkreis TIR und NEW, sowie der kreisfreien Stadt WEN – entschieden. Und wie auch jetzt wurde immer wieder mit der Insolvenz gedroht.


Und das soll nach 2024 mit dem drastischen Herunterfahren von Tirschenreuth zu einer Akutgeriatrie und eingeschränkten Notaufnahme und dann noch 2025 bei der Verlegung der Geriatrie von Erbendorf nach Tirschenreuth besser werden?​


Bei dieser Entwicklung sind wir skeptisch. Die Krankenhäuser werden weiter absichtlich unterfinanziert werden und es wurde jetzt schon angedeutet, dass sich auch Weiden auf Veränderungen einstellen sollte. Grade in Bayern findet keine an der Bevölkerungsstruktur orientierte Planung statt.


Bei unserem Gespräch im Gesundheitsministerium wurde unsere Erfahrung bestätigt, dass die erhoffte Personalüberführung scheitern wird, und die Probleme in Weiden nicht gelöst werden. Es gehen nur bezahlte Jobs verloren.


Bei den nächsten Entscheidungen dieser Größenordnung bitten wir die Träger der KNO AG, sich vor dem Leisten einer Unterschrift auf Dokumenten, die zehntausende Menschen betreffen, an die Interessen dieser Menschen zu denken und nicht an Geld – und sich nicht zuletzt auch Meinungen aus dem praktischen Arbeitsumfeld einzuholen.


Der KNO bzw. Herrn Hoffmann ist der Vorwurf zu machen, dass er nur diesen einen Plan zur Strukturveränderung hat und auf das ewige Mantra der Alternativlosigkeit pocht.


Ein Plan B oder C wurde nicht einmal erwogen, geschweige denn ausgearbeitet oder geprüft.


Wir haben ausführlich Alternativen aufgezeigt, Weiden und Tirschenreuth als zwei sich ergänzende Mittelzentren zu etablieren. Es könnten Abteilungen für Grundversorgung in TIR aufgebaut - also einfachere Operationen und Behandlungen hier durchgeführt werden - speziellere dann in WEN.


Dann hätten wir sowohl eine Spezifikation in WEN als auch eine Basisversorgung in der Fläche in TIR gehabt.


Aber an diesem Weitblick hat es gefehlt, leider.

 




von Initiative Klinik Retten

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1 Comment


Guest
Jan 25

Hallo zusammen,


Erschreckend, was sich hier auftut. Die Politik hat ja schon vor dem Termin auf Basis der Berichte des offensichtlich voreingenommenen Hrn. Hoffmann der KNO entschieden, was Sache ist.

Als einfacher Bürger erschließt es sich mir nicht, wie Weiden die zusätzlichen Aufgaben schultern soll.

Vielleicht sollte man dennoch auch über einen Bruch mit dem Stammhaus nachdenken. Aber halt: unser Landrat hat sich ja bereits lange entschieden:

Er und seine Kollegen haben Recht.


Können Sie auf die von Ihnen aufgezeigten Alternativen näher eingehen? Sicherlich würde das Konzept der Initiatoren alle Bürger interessieren.


Das altbekannte Problem zwischen Theorie und Praxis tritt hier wieder auf den Plan! Sie leisten seit Jahrzehnten die Arbeit am Patienten - an uns allen. Das Personal im…

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